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Jugendbuchwoche 2017

 

Auch in diesem Jahr durfte das Lessinggymnasium im Rahmen der Jugendbuchwoche vom 6. – 10. November wieder vier Kinder- und Jugendbuchautoren und -autorinnen begrüßen, die in den Räumlichkeiten der Bücherei Wenden und in der Aula der Schule aus ihren Büchern vortrugen und aus ihrem Leben erzählten.

Mit großer Begeisterung nahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 9 Jens Rassmus, Nikola Huppertz, Johannes Groschupf und Gerd Ruebenstrunk auf.

 

Jens Rassmus, der Verfasser mehrerer beliebter und mit Preisen ausgezeichneter Kinderbücher, in denen es gerne auch um „tierische“ Abenteuer geht, reist nie ohne seine Ukulele an. Ein handliches Instrument sei dies, sagt er, und vielen Kindern nicht bekannt, daher immer ein Magnet der Aufmerksamkeit.

 

Gerd Ruebenstrunk verbindet auf faszinierende Weise griechische Mythologie mit den Abgründen des Internets und zeigt dem Publikum quasi nebenbei auch noch die Stadt Brügge in seinem spannenden Roman „Soul Hunters“.

 

Johannes Groschupf, der in den neunziger Jahren mit schwersten Verletzungen einen Hubschrauberabsturz in der Sahara überlebte, nimmt sein Publikum in „Lost Places“ mit in die Welt einer Großstadtclique, die eine Reihe von Grenzerfahrungen in den Grauzonen der Legalität (und jenseits davon) erlebt. Ganz ohne eine Liebesgeschichte geht es hier freilich nicht…

 

Nikola Huppertz zeigt in „Mein Leben, mal eben“ und in „Woher ich meine Sommersprossen habe“ Facetten jugendlichen Lebens auf. Traurigkeit und Frohsinn liegen dicht beieinander – wie im echten Leben eben. Und die Ideen für ihre Bücher, die bekommt sie schon mal beim Hausputz!:

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Anouk, welches ein wenig „unnormal“ ist. Nachdem sie den Steinzeit-Laptop ihrer Mutter entstaubt hat, kann sie endlich mit dem „normalen“ Leben beginnen. Jedoch lädt der Laptop das Spiel nicht, weshalb Anouk auf eine Sanduhr starren muss.

Als sie am ersten Schultag nach den Ferien in die Schule kommt, ahnt sie noch nicht, dass Moritz, der Metal-Songs komponiert, in ihre Klasse kommen wird. Sie kennt ihn durch ihren Vater, welcher Moritz Gitarrenunterricht gibt.

 

Insgesamt waren die Meinungen über das Buch verschieden, dennoch hat das Buch den Schülern des 7. Jahrgangs gefallen.

 

Nach der Lesung wurden noch Autogrammkarten verteilt und zusätzlich konnte man das Buch „Mein Leben, mal eben“ und zwei andere Bücher von Nikola Huppertz für einen Preis von 13€ erwerben.

 

Autoren hautnah erleben, ihre Bücher signieren lassen, Einblicke in spannende, lustige und bewegende Geschichten bekommen – die Jugendbuchwoche lohnt sich! Wer weiß, vielleicht liegt das eine oder andere Buch bald unter dem Weihnachtsbaum…?

 

Florian Hendrich 7A, Felix Moldenhauer 7E und Silke Schindler

   
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