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Aufgaben des Schulvorstandes

Im Schulvorstand wirken der Schulleiter mit Vertretern der Lehrkräfte, der Erziehungsberechtigten sowie der Schüler zusammen, um die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung zu gestalten.

Der Schulleiter unterrichtet den Schulvorstand über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule, insbesondere über die Umsetzung des Schulprogramms sowie den Stand von Verbesserungsmaßnahmen.

Der Schulvorstand entscheidet über

  1. die Inanspruchnahme der den Schulen im Hinblick auf ihre Eigenverantwortlichkeit von der obersten Schulbehörde eingeräumten Entscheidungsspielräume,
  2. den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel und die Entlastung des Schulleiters,
  3. Anträge an die Schulbehörde auf Genehmigung einer besonderen Organisation ( NSchG § 12 Abs. 3 Satz 3 und § 23),
  4. die Zusammenarbeit mit anderen Schulen (NSchG § 25 Abs. 1),
  5. die Führung einer Eingangsstufe (NSchG § 6 Abs. 4),
  6. die Vorschläge an die Schulbehörde zur Besetzung der Stelle des Schulleiters (NSchG § 45 Abs. 1 Satz 3), der Stelle des ständigen Vertreters (NSchG § 52 Abs. 3 Satz 1) sowie anderer Beförderungsstellen (NSchG § 52 Abs. 3 Satz 2),
  7. die Abgabe der Stellungnahmen zur Herstellung des Benehmens bei der Besetzung der Stelle des Schulleiters und des ständigen Vertreters
  8. die Ausgestaltung der Stundentafel,
  9. Schulpartnerschaften,
  10. die von der Schule bei der Namensgebung zu treffenden Mitwirkungsentscheidungen
  11. Anträge an die Schulbehörde auf Genehmigung von Schulversuchen sowie
  12. Grundsätze für
    • die Durchführung von Projektwochen,
    • die Werbung und das Sponsoring in der Schule und
    • die jährliche Überprüfung der Arbeit der Schule nach § 32 Abs. 3. ("Die Schule überprüft und bewertet jährlich den Erfolg ihrer Arbeit. Sie plant Verbesserungsmaß- nahmen und führt diese nach einer von ihr festgelegten Reihenfolge durch.")

Der Schulvorstand macht einen Vorschlag für das Schulprogramm und für die Schulordnung. Will die Gesamtkonferenz von den Entwürfen des Schulvorstandes für das Schulprogramm oder für die Schulordnung abweichen, so ist das Benehmen mit dem Schulvorstand herzustellen.


Zusammensetzung und Verfahren des Schulvorstandes

Der Schulvorstand hat 16 Mitglieder (bei Schulen mit über 50 Lehrkräften), davon

  • 8 Lehrkräfte (der Schulleiter und 7 von den Lehrkräften der Gesamtkonferenz gewählte Vertreter),
  • 4 Erziehungsberechtigte (gewählt vom Schulelternrat) und
  • 4 Schüler (gewählt vom Schülerrat).

Der Schulvorstand entscheidet mit der Mehrheit der abgegebenen auf ja oder nein lautenden Stimmen.

Den Vorsitz im Schulvorstand führt der Schulleiter. Er entscheidet bei Stimmengleichheit.

Der Schulträger wird zu allen Sitzungen des Schulvorstandes eingeladen, er erhält alle Sitzungsunterlagen. Ein Vertreter des Schulträgers kann an allen Sitzungen des Schulvorstandes mit Rede- und Antragsrecht teilnehmen, nicht aber an den Abstimmungen. Der Schulleiter unterrichtet den Schulträger über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule.


 

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