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Beratungskonzept

Das Beratungskonzept beruht darauf, im Vorfeld das Auftreten von Problemen zu vermindern und im Problemfall schnell, kompetent und unbürokratisch zu helfen bzw. Hilfe zu organisieren.

Beratungsgrundsätze:

  • Freiwilligkeit
  • Vertraulichkeit
  • Unabhängigkeit
  • Kostenfreiheit

 

Beratung unterstützt im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" bei der Klärung von Problemen und erleichtert - wenn nötig und falls erwünscht - den Schritt zu weiteren außerschulischen Fachdiensten.

Beratungsgespräche finden in der Regel im Beratungszimmer der Schule statt, entweder in der wöchentlichen Sprechstunde oder nach Absprache.

Zu Beginn eines jeden Schuljahres stellt sich die Beratungslehrkraft während des Kennenlernfrühstücks den Eltern der neu eingeschulten Schülerinnen und Schülern vor und erläutert das Beratungsangebot. Weiterhin stellt sich die Beratungslehrkraft auch den neu eingeschulten Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Schuljahres vor.

Die Beratungslehrkraft steht nicht nur jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung, sondern wird auch von sich aus aktiv. Dazu gehören Angebote wie:

  • Patenschülerauswahl und -betreuung. Im ersten Schuljahr werden die Anfangsklassen von je zwei bis drei Patenschüler/innen begleitet. Diese Schüler und Schülerinnen sind in der Regel aus der 9. Klasse und werden von der Beratungslehrkraft ausgewählt und auf ihre Aufgabe vorbereitet. Während des Schuljahres finden unter der Leitung der Beratungslehrkraft mehrere Patenschülertreffen statt, bei denen aufgetretene Probleme diskutiert werden und ein Erfahrungsaustausch stattfindet. In der übrigen Zeit ist der Kontakt zwischen Patenschülern und Beratungslehrkraft jederzeit vorhanden.
  • Organisation von Veranstaltungen zu Problemthemen. Dies können Veran- staltungen für einzelne Klassen sein, die in der Schule stattfinden, oder mit Exkursion zu entsprechenden Hilfsorganisationen verbunden sind. Daneben gibt es Vorträge für die gesamte Schulöffentlichkeit.
  • Organisation und Koordination des Sozialtrainings "Lions Quest".

 

Weitere Aktivitäten der Beratungslehrkraft liegen in der Mitarbeit zur Schulentwicklung. Die Beratungslehrkraft steht immer zur Verfügung, wenn es um die Planung von Schilfveranstaltungen, um die Diskussion in pädagogischen Arbeitsgruppen und um die Erarbeitung von schulischen Problemlösekonzepten geht. Die Einzelfallberatung ist der Schwerpunkt der Arbeit und wird es in Zukunft noch mehr werden. Die Probleme umfassen den großen Bereich der schulischen Probleme sowie psychische Probleme und soziale Konflikte:

  • Bei Lernproblemen kann ein Verhaltenstraining angeboten werden.
  • Bei Schullaufbahnberatung ist eine Einbindung der Eltern unbedingt erfor- derlich.
  • Bei Problemen mit einzelnen Lehrkräften kann eine Konfliktmoderation angeboten werden.
  • Bei psychischen Problemen gibt es eine Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Psychologen.
  • Bei Konflikten in Klassen hospitiert die Beratungslehrkraft, um die Lehrkräfte beraten zu können, kann aber auch selbst Gruppengespräche leiten.

 

Diese Aufzählung ist nur beispielhaft zu sehen, jede Situation erfordert eine spezielle Reaktion. Wesentlich sind immer die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und die Abschätzung der eigenen Möglichkeiten. Die Abgabe eines Problemfalles an kompetentere Stellen ist kein Eingeständnis von Schwäche, sondern im Sinne des zu Beratenden.

Insofern sind der Kontakt und die Zusammenarbeit mit anderen Beratungsorganisationen und Psychologinnen und Psychologen ein ganz wichtiger Bereich des Beratungskonzeptes.

 
   
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