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Schulprogramm des Lessinggymnasiums

Das Schulprogramm setzt sich zusammen aus:

Eigenverantwortung der Schule

Die Schule ist im Rahmen der staatlichen Verantwortung und der Rechts- und Verwaltungsvorschriften eigenverantwortlich in Planung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts, in der Erziehung sowie in ihrer Leitung, Organisation und Verwaltung. Die Rechte des Schulträgers bleiben unberührt.

Die Schule gibt sich ein Schulprogramm. In dem Schulprogramm legt sie in Grundsätzen fest, wie sie den Bildungsauftrag erfüllt. Das Schulprogramm muss darüber Auskunft geben, welches Leitbild und welche Entwicklungsziele die pädagogische Arbeit und die sonstigen Tätigkeiten der Schule bestimmen. Der Zusammensetzung der Schülerschaft und dem regionalen Umfeld ist in dem Schulprogramm und in der Unterrichtsorganisation Rechnung zu tragen. Die Schule beteiligt bei der Entwicklung ihres Schulprogramms den Schulträger und den Träger der Schülerbeförderung sowie die Schulen, mit denen sie zusammenarbeitet.

Die Schule überprüft und bewertet jährlich den Erfolg ihrer Arbeit. Sie plant Verbesserungsmaßnahmen und führt diese nach einer von ihr festgelegten Reihenfolge durch.

Die Schule bewirtschaftet ein Budget aus Landesmitteln nach näherer Bestimmung im Haushaltsplan des Landes. Sie kann nach näherer Bestimmung des Kultusministeriums, die der Zustimmung des Finanzministeriums bedarf, Girokonten führen; dabei können Ausnahmen von den Vorschriften über Zahlungen, Buchführung und Rechnungslegung (§§ 70 bis 72, 75 bis 80 der Landeshaushaltsordnung) zugelassen werden.

Die Konferenzen, der Schulvorstand und die Schulleitung haben bei ihren Entscheidungen auf die eigene pädagogische Verantwortung der Lehrkräfte Rücksicht zu nehmen.

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Teil A: Unsere Leitgedanken

„Der größte Fehler, den man bei der Erziehung zu begehen pflegt, ist dieser, dass man die Jugend nicht zum eigenen Nachdenken gewöhnet.“

(Gotthold Ephraim Lessing)

 

Aufgeklärte Bildung im Sinne Lessings

Bildung bedeutet für uns neben dem Erwerb von Wissen das Erlernen und die Entfaltung von Kompetenzen. Neugier, Freude und Spaß am Entdecken sowie die Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen, sehen wir als wichtige Voraussetzungen gelingenden Lernens.

Das heißt für uns:

  • Wir bieten am individuellen Lernstand orientierte Unterstützung und nach Möglichkeit Differenzierungsmöglichkeiten an.
    • Hausaufgabenzeit im offenen Ganztag
    • Schüler helfen Schülern
    • Förderunterricht
    • Dokumentation der individuellen Lernentwicklung (ILE)
    • Systematische Auswertung von Daten und Ergebnissen beim Vergleich intern und extern (Pilotierung von Aufgaben, Abiturergebnisse, Vergleichsarbeiten im 8. Jahrgang VERA 8)
    • Konzept „Junge Lerner“
    • Arbeitsgemeinschaften
  • Wir nutzen Anerkennung und Lob als unterstützendes Element.
  • Wir legen unsere Bewertungsmaßstäbe offen und verstehen Bewertung als Hilfe im Sinne von Rückmeldung über den Lernstand.
    • Verbindlich terminierte Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern zur Besprechung des Leistungsstandes
  • Wir unterstützen unsere Schülerschaft durch Beratungs- und Orientierungsangebote.
    • Betriebspraxistage Jg. 8 BOBS
    • Berufseignungstest Jg. 9 BEREIT
    • Betriebspraktikum Jg. 10 
    • MINT-Mentoring Jg. 9-11
    • Bewerbungstraining Jg. 11
  • Wir unterstützen den Lernprozess durch die Vielfalt eingesetzter Methoden und Medien.
    • Methodenkonzept
  • Wir bieten unserer Schülerschaft an, ihre Stärken zu entdecken und weiter zu entwickeln.
    • Förderung des eigenständigen Experimentierens und Forschens in den Naturwissenschaften (Bericht zum Profilunterricht aus dem Schuljahr 2015/ 16)
    • Künstlerisch-kreatives Arbeiten im DS-/Kunst-/Musikunterricht
    • Bilingualer Unterricht in Geschichte, Erdkunde, Sport, Religion
    • CertiLingua
    • Projektarbeit
    • Arbeitsgemeinschaften
    • Wettbewerbe
    • Schüler-Ingenieur-Akademie SIA

Kooperation und soziale Verantwortung

Wir erachten Kooperationsfähigkeit und die Übernahme sozialer Verantwortung als wichtige Bestandteile unseres alltäglichen Umgangs. Wertschätzung und Kritikfähigkeit sind unerlässliche Grundbedingungen dafür, dass unsere durch Individualität und Vielfalt geprägte Schulgemeinschaft friedlich und solidarisch gelingt.

Das heißt für uns: 

  • Wir setzen uns gegen die Anwendung verbaler und körperlicher Gewalt ein und tragen Meinungsverschiedenheiten im Gespräch aus.
  • Wir üben uns in Kritikfähigkeit und Konfliktschlichtung.
    • Lions Quest
    • Sozialteam
    • Mobbing Interventionsteam (MIT)
    • Feedbackkultur
  • Wir verpflichten uns zur Übernahme von Verantwortung und von Aufgaben für die Gemeinschaft und ihre verschiedenen Gruppen.
    • Schüler helfen Schülern
    • Freizeitangebot im offenen Ganztag
    • Patenschülerinnen und –schüler für Jg. 5
    • Seilgartentraining Jg. 7
    • Schülergeführte Mediathek
    • Mensaausschuss
    • Schülergeleitete Arbeitsgemeinschaften und Projekte
    • Humanitäre Schule
    • Schulsanitätsdienst
    • AG Veranstaltungstechnik
    • Schülerratsarbeit
    • Schulelternratsarbeit
    • Förderverein
  • Wir pflegen unsere Schulkultur durch regelmäßige Feste und andere Gemeinschaftsveranstaltungen.
    • Teamarbeit im Kollegium
    • Ehrungen der Schülerinnen und Schüler des Jahres
    • Literarisches Café, Weihnachtsmarkt, Weihnachtskonzert, Tag der offenen Tür, Kleinkunstabend, Fußballturnier, Wandertage, Exkursionen, Klassenfahrten, Theateraufführungen u.v.m.
  • Wir üben uns in verantwortungsvollem Umgang mit den Ressourcen.
    • Abfalltrennung
    • Energiesparkonzept
    • Schulgarten
    • Grünes Klassenzimmer
    • Projekt „Wasser für Kenia“/Spendenlauf
  • Wir leben Teamarbeit im Kollegium und zwischen Eltern, Schülerschaft und Lehrkräften.
    • Klassenleitungsteams
    • Jahrgangsteams der Fachgruppen
    • Arbeitsgruppen  

Weltoffenheit, Respekt und Toleranz

Wir fühlen uns der Idee von Weltoffenheit und Toleranz verpflichtet und unterstützen Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung dieser Haltungen. Freiheit ist für uns verbunden mit dem Gedanken der Verantwortung, diese zu gestalten.

Das heißt für uns: 

  • Wir fördern internationale Begegnungen und Projekte.
    • Austauschprogramme
    • Internationale Brief- und Emailkontakte
    • CertiLingua
    • Humanitäre Schule
    • Projekt „Wasser für Kenia“/Spendenlauf
    • Wir suchen und pflegen Kontakte zu außerschulischen Partnern.
    • Lessing-Akademie
    • Der Paritätische Braunschweig (Freiwillige im Sozialen Jahr)
    • AOK Braunschweig (Netzwerk Gesund Leben Lernen, Gesundheitsmanagement in Schulen)
    • Landessportbund (Sportfreundliche Schule)
    • Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen
    • MINT-Mentoring
    • Siemens und Stiftung „Niedersachsen Metall“ (Schüler-Ingenieur-Akademie SIA)
    • Allianz für die Region (Berufsorientierung in Braunschweig BOBS und Berufseignungstest BEREIT)
    • Arbeitsagentur Braunschweig
    • Betriebspraktikum (viele Betriebe in und um Braunschweig)
    • Bewerbungstraining
    • Hochschulinformationstage TU Braunschweig und Universität Göttingen
    • Arbeitgeberverband Region Braunschweig (AGV)
    • Staatstheater Braunschweig (theater.fieber)
    • Jugendzentrum Wenden
    • Firma Perschmann

Eigenständigkeit und Selbstverantwortung

Selbstverantwortung für sein Handeln und den eigenen Lernprozess zu erkennen und wahrzunehmen verstehen wir als persönlichen Lern- und Entwicklungsprozess, der vielfältiger Anregung und Unterstützung bedarf. Das individuelle Ausschöpfen der eigenen Begabungen und Fähigkeiten ist Ziel dieses Prozesses und bildet die Basis für selbstverantwortete Lebensentscheidungen.

Das heißt für uns: 

  • Wir setzen Unterrichtsmethoden ein, die die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern und fordern.
    • Methodenkonzept
    • Facharbeit
  • Wir begleiten die selbstständige Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an Wettbewerben.
  • Wir geben den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zur Erprobung ihrer Fähigkeiten.
    • Schülergeführte Mediathek
    • Mensaausschuss
    • Schülergeleitete Arbeitsgemeinschaften und Projekte
    • Schülerratsarbeit
    • Gremienarbeit von Schülerinnen und Schülern
    • Hausaufgabenzeit im Ganztag
    • Freizeitangebote im Ganztag
    • Berufsinformation (s.o. „außerschulische Partner“)
    • Jugend trainiert für Olympia
    • Fußballturnier
    • Schulsanitätsdienst
    • DokuTeam Schulleben
    • Mitgestaltung der Homepage

 

Wir überprüfen regelmäßig Qualität und Ergebnisse unserer Arbeit (interne und externe Evaluation) und nehmen notwendige Veränderungen vor.

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Teil B: Unser Schulprofil

Das Lessinggymnasium ist ein modernes Gymnasium, das aufgeklärte Bildung im Sinne Lessings vermittelt und Schülerinnen und Schülern aus Braunschweig und der Samtgemeinde Papenteich Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung bietet. Die Möglichkeit der Schwerpunktsetzung im bilingualen, künstlerisch-kulturellen oder auch naturwissenschaftlichen Bereich (Stundentafel 2) sehen wir als logische Konsequenz. Über den Unterricht hinaus bemühen wir uns, individuellen Interessen in einem reichhaltigen Ganztags- und AG-Angebot gerecht zu werden und weitere Qualifikationen (z.B. CertiLingua) zu vermitteln.

 

Im Bereich des Sozialen Lernens arbeiten wir verbindlich mit dem Programm Lions Quest und lassen unsere Arbeit regelmäßig zertifizieren. Das Sozialteam, das MobbingInterventions-Team, Präventionsangebote und die Übernahme von Verantwortung durch Schülerinnen und Schüler (z.B. in der selbstverwalteten Mediathek, der Schülervertretung, dem Mensa-Ausschuss und den schulischen Gremien) sind weitere wichtige Bausteine in diesem Bereich. Besonders mit Blick auf das Ganztagsangebot und das soziale Lernen am Lessinggymnasium wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband eine FSJ-Stelle eingerichtet. Nicht zuletzt ist die enge, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit aller an Schule beteiligten Gruppen ein wichtiges Element nicht nur mit Blick auf Organisationsprozesse, sondern auch die Atmosphäre und das Gelingen von Gemeinschaft.

 

Die Bedeutung von Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement zeigt sich auf verschiedenen Ebenen: Impulse aus der Netzwerkarbeit ("Gesund Leben Lernen", "Ganztägig Lernen") haben zu organisatorischen Veränderungen geführt und wurden bei der Sanierung des Gebäudes beachtet. Die Zertifizierung als "Sportfreundliche Schule" sehen wir als Verpflichtung an, über den Unterricht hinaus entsprechende Angebote vorzuhalten.

 

Im Bereich der Berufsorientierung ist die Zusammenarbeit mit externen Partnern (Allianz für die Region) fester Bestandteil unserer Arbeit und bietet mit Betriebspraxistagen (BOBS), Berufseignungstests (BEREIT), Bewerbungstraining, Berufsinformationen, Betriebspraktikum, Hochschulinformationstagen und eine altersangemessene, systematische Unterstützung. Regelmäßig nehmen auch Schülerinnen und Schüler an der Schüler-Ingenieur-Akademie teil.

 

In einer zunehmend heterogenen Schülerschaft ist der Umgang mit Diversität (Binnendifferenzierung, Unterstützungssysteme, Begabungsförderung, Inklusion, etc.) eine zentrale Herausforderung schulischen Arbeit. Evaluation und Ausbau unserer Angebote sowie eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion sollen perspektivisch Schwerpunkte unserer Arbeit werden, sobald die Elemente der aktuellen, z.T. von außen vorgegeben Arbeitsschwerpunkte von der Planung und Implementierung in den Prozess übergegangen sind.

Ausführliche Informationen zu den Konzepten des Lessinggymnasiums und deren Ausgestaltung finden Sie im Menü Konzepte.

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Teil C: Unsere Entwicklungsschwerpunkte

Die Entwicklungsschwerpunkte ergeben sich zum Teil aus den veränderten schulgesetzlichen Vorgaben, aber auch aus schulinternen Evaluationen und deren Auswertungen (SEIS 2015, BUGIS 2016). Die Ziele werden in Projektfortschrittsbögen dokumentiert, die als Arbeitsinstrumente dienen und daher regelmäßig verändert werden:

 

Erstellung eines Fortbildungskonzeptes

Ziel: Es soll ein Fortbildungskonzept erstellt werden, das sich in a) ein grundsätzliches Fortbildungskonzept und b) einen Fortbildungsplan unterteilt und in dieser Aufteilung folgende Aspekte regelt:

1. Fortbildungskonzept:

→ Grundsätzliche Schwerpunkte und Verfahren / Abläufe (z.B. „Fachkonferenzen haben immer den TOP „Bericht von Fortbildungen“; alternativ: DB zur Multiplikation“)

2. Fortbildungsplan:

→ Verteilung der Gelder, konkrete Fortbildungen

 

Umsetzung der neuen schulgesetzlichen Vorgaben: Umstellung auf G9 / Veränderungen in der Qualifikationsphase

Ziel: Die neuen schulgesetzlichen Vorgaben für die Umstellung auf G9 sowie die Veränderungen in der Oberstufe müssen umgesetzt werden.

 

Optimierung in den Bereichen Transparenz und Kommunikation

Ziel: Die Schulgemeinschaft soll noch intensiver über bestehende und geplante Strukturen und Prozesse des Schullebens informiert werden.

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Dieses Schulprogramm wurde auf der Gesamtkonferenz am 24.10.2016 beschlossen.

   
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