Aktuelles  

   

Zugänge  

Schulserver
   

QR-Code dieser Seite  

QR-Code
   

STUDIENFAHRT LONDON

MONTAG

Montag, den 19.09.2016, war es endlich so weit: Wir würden uns auf den Weg nach London machen. Das Treffen mit der Klasse war für 16:45 Uhr am hannoveraner Flughafen festgelegt. Nach und nach trudelten alle Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte ein.

Da unser Flug erst um 18:45 Uhr abfliegen würde, saßen wir alle in der Wartehalle und verbrachten die Zeit mit Gesprächen über die geplanten Programmpunkte in London. Nach einiger Zeit konnten wir dann auch einchecken und die Koffer abgeben. Wir erhielten alle unsere Flugtickets und machten uns um 17:30 Uhr auf den Weg durch die Sicherheitskontrolle. Nachdem alle durchgekommen waren, kauften sich einige Erfrischungen und dann war es auch schon Zeit für das Boarding.

Die Flugzeit von circa ein einhalb Stunden verging wie im Flug. Kaum waren wir in der Luft, begann auch schon der Landeanflug, welchen wir damit verbrachten gespannt durch die kleinen Fenster des Flugzeuges zu gucken, um auch nur das kleinste Bisschen von London zu sehen. Auf dem Boden aufgestetzt dauerte es allerdings noch einige Zeit, bis wir unser Hotel erreichten. Erst einmal mussten wir noch die Passkontrolle passieren und unsere Koffer abholen. Womit niemand gerechnet hat, war ein verschollener, roter Koffer. Duch Zufall wurde dieser jedoch gerade im richtigen Moment entdeckt, bevor er endgültig von einer Frau weggerollt wurde. Diese hatte ihren Koffer mit dem unserer Mitschülerin verwechselt. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd auf den roten Koffer waren also alle Koffer wieder vollzählig.

Vom Flughafen aus ging es mit dem Bus zur King’s Cross U-Bahn Station. Von dort aus konnten wir problemlos mit der U-Bahn zu unserem Hotel in Paddington fahren. Als wir um 22:30 Uhr endlich das Hotel erreichten und nach einiger Zeit des Wartens die Zimmerkarten bekamen, konnten wir unsere Zimmer beziehen. Diese hatten wir uns, aufgrund von Bildern der Homepage, anders vorgestellt. Daher war der erste Eindruck nicht so überwältigend, aber im Endeffekt haben wir uns alle mit unseren Zimmern arrangiert und sind auch ganz gut mit ihnen klar gekommen. Jedoch hatten die meisten von uns noch ein Problem: den Hunger. Es war mittlerweile kurz nach elf und die letzte richtige Mahlzeit war das Frühstück. Also machten wir uns noch einmal auf den Weg, um etwas zu Essen und Wasser für den nächsten Tag zu kaufen. Spätestens um Mitternacht waren alle wieder im Hotel, um nach einem anstrengenden, eindrucksreichen und nervenaufreibenden Tag in den Schlaf zu fallen. - Jana Meinecke

 

DIENSTAG

Die erste Nacht in London lag hinter uns und wir machten uns nächsten Morgen zum Frühstück auf. Mit Waffeln und Toast wurde unser Hunger gestillt und wir machten uns schließlich mit der Underground auf zur Themsefahrt nach Greenwich. Auf der Fahrt dorthin war es zwar ziemlich windig, doch die Kälte wurde durch die zahlreichen Touristenattraktionen in den Hintergrund gerückt. In Greenwich angekommen gingen wir zusammen mit der 12K zuerst einmal gemeinsam zum Royal Observatory inkl. Nullmeredian, welchen wir aufgrund von überteuertem Eintritt nur von außen sahen. Doch trotzdem hat sich der lange Weg dort hoch gelohnt. Nicht nur der Vortrag, den einige Schülerinnen vorbereitet hatten überzeugte uns, auch die wunderbare Aussicht faszinierte uns alle. Die restliche Zeit in Greenwich durften wir frei nutzen. Die meisten von uns gingen jedoch nach dem Auf- und Abstieg vom Royal Observatory erst einmal zum Greenwich Market, auf dem nicht nur zahlreiche Accessoires sondern auch super leckeres Essen angeboten wurde, welches viele von uns genossen. Nun ging jedoch auch die Zeit in Greenwich langsam zu Ende und wir trafen uns alle wieder am Bootsanleger, um wieder gemeinsam zum Big Ben zurückzufahren.
Auf dem Programm stand ebenfalls der Besuch zweier Museen. Wir hatten zudem das große Glück uns diese auszusuchen, wobei sich viele für das National History Museum entschieden haben.
Nach den Museumbesuchen hatten wir bis nachts um zwölf die Zeit zur freien Verfügung. Einige von uns blieben in der Nähe des Hotels, andere wiederum fuhren mit der Underground zum Piccadilly Circus und besuchten anschließend den M&M-Store.
Nach einem aufregenden Tag fielen wir abends um zwölf geschafft ins Bett. - Julia Beddies

 

MITTWOCH

Nach dem vorigen, etwas anstrengenden Tag, fiel das Aufstehen schon etwas schwerer. Trotzdem haben es alle mit freudiger Erwartung zum Frühstückssaal geschafft.
Die Tate Modern stand ganz im Fokus des Vormittags. Nach zwei Stunden Kunstausstellung stärkten wir uns erst einmal auf dem Borrow Market, einem der zahlreichen Märkte in London, um uns später noch einmal mit unseren Lehrern zu treffen und gemeinsam das Künstlerviertel von London zu erkunden. Nach langer freier Zeit war der nächste „Programmpunkt“ das gemeinsame Essen in einem Restaurant in der Nähe unseres Hotels. Nachdem Pasta, Pizza und Burger uns gesättigt hatten, machten sich die meisten ohne große Umwege auf, ins Bett. - Julia Beddies

 

DONNERSTAG

Während die Waffeln beim ersten Frühstück noch für Begeisterung gesorgt haben, sehnten sich die meisten an diesem Donnerstagmorgen nach einer einfachen Scheibe Käse. Trotz Zuckerschock haben wir es zumindest erfolgreich bis zur Undergroundstation geschafft. Als es dann hieß Richtung „Blackfriars“ zu steuern, kam es nun endlich zu der ersten Komplikation dieser Fahrt. Zwei Mädels sind versehntlich in die falsche Bahn gestiegen und es gab ein großes Hallo. Letztendlich haben aber doch alle unseren Zielort, das Shakespeare Globe Theatre, erreicht.

Wenn wir ehrlich sind, haben wir uns alle vor einer langweiligen Führung mit typischem „Touri-Blabla“ gefürchtet. Zum Glück wurden wir vom Gegenteil überrascht. Unser Guide, selbst leidenschaftlicher Schauspieler, hatte wirklich ein Talent dafür uns mit seiner frechen , direkten, fast schon dreisten Art bei Laune zu halten. Ohne Klischeesprüche, sondern mit lebhaften Beispielen wurde uns Shakespeares Literatur nahe gebracht. Ich denke, wir haben einiges mitgenommen: Wir sind Menschen, Menschen lieben Geld, Shakespeares Stücke sind Showbusiness und dienen der Unterhaltung. „Nein!“ an alle verzweifelten Schüler: Shakespeares Texte sind nicht gehoben, sondern einfach geschmückt mit Infos über Zeit und Setting. So, jetzt wissen wir Bescheid. Ob da jeder ohne Einwände zustimmt, sei umstritten, aber ich denke jeder vertritt eines: „Money is honey!“.

Nachdem wir den Mittag in Kleingruppen auf Märkten verschiedenster Londoner Distrikte verbracht und unsere Sightseeing To-Do-Liste weiter abgeklappert haben, fanden wir uns um 19:30 Uhr wieder im Globe zusammen, um das Stück „Imogen“ zu gucken.

Die Vorstellung drei Stunden im Theater zu stehen und die Leute im Balkonbereich zu beneiden, sorgte erneut für Misstrauen in der Gruppe. Dieser Pessimismus verflog aber schnell, als die Charaktere in Jogginganzügen und Nike Airs eine fantastische Show ablieferten. Insgesamt war das Stück eine perfekte Mischung aus dem Originaltext „Cymbeline“ und dem modernen 2016.

Halsbrecherische Stunts, aktuelle Musik, zahlreiche Specialeffects, wie Feuer und Nebel und ein unerwarteter Witzfaktor sorgten für Stimmung. Auch in der Pause war die Atmosphäre eher Festival-ähnlich und sicher nicht, wie man sich klassisches Theater vorstellt. Bis jetzt das beste Theatererlebnis, das ich je hatte. - Insa John

 

 

FREITAG

Freitag, der 23.09.2016, war unser letzter Tag in London. Wir haben um 8:00 Uhr gefrühstückt, damit wir genug Zeit hatten unsere Sachen zu packen und um 10:00 Uhr auszuchecken. Nachdem unsere Zimmer noch einmal von den Lehrern und den Angestellten des „Shakespeare Hotels“ abgenommen wurden, durften wir unser Gepäck im Hotel aufbewahren lassen und die restliche Zeit in der Stadt nutzen. Es haben sich verschiedene Gruppen gebildet, die zum Beispiel dem Buckingham Palace oder dem Camden Market noch einmal einen Besuch abgestattet haben. Außerdem haben einige Schüler/innen noch einmal die Tate und die Oxfordstreet besucht.

Danach haben sich die Klassen wieder vor dem Hotel getroffen, das Gepäck abgeholt und sind dann zusammen zur Station „King’s Cross“ gefahren. Dort hatten wir ca. eine halbe Stunde Aufenthalt, bevor wir mit dem Bus um 16:30 zum Flughafen aufgebrochen sind. Wegen der Rushhour brauchten wir 2 Stunden bis wir am Flughafen in Stansted angekommen waren. Zum Glück hatten wir genug Zeit eingeplant und konnten ganz in Ruhe einchecken und die Sicherheitskontrolle durchlaufen. Da unser Flug, der eigentlich um 20:20 Ortszeit hätte starten müssen, eine halbe Stunde Verspätung hatte, konnten wir dann den britischen Lebensstil doch noch etwas länger am Flughafen genießen.

Als wir dann endlich im Flieger saßen, machten sich die ersten traurigen Gedanken breit. Wir waren erst am Montagabend angekommen und nun sollten wir schon wieder weg? Die Zeit war viel zu schnell vergangen…

Doch als wir dann um 23:00 in Deutschland angekommen sind, war das Fernweh schon wieder vergessen. Empfangen von Familie und Freunden gingen alle nach einer kurzen Abschiedsrunde glücklich auseinander.

Alles in allem kann ich wohl für jeden Teilnehmer unserer Studienfahrt sagen, dass unsere Woche in London allen sehr viel Spaß gemacht hat und dass wir einiges dazugelernt haben. Außerdem sind wir als Gruppe noch enger zusammengewachsen. Vielen Dank an alle, die unsere Reise so schön und möglich gemacht haben! - Inke Marie Fiedler

 

 

 

   
© 2013-2016 IServ-AG