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Die Klassenfahrt der 10A nach Leipzig

 

Der motivierende Montag...

Montagmorgen.Wer mag schon einen Montagmorgen? Ich wage zu behaupten, dass weder Lehrer noch Schüler diesem Tag wirklich etwas abgewinnen können. Aber immerhin ging es auf Klassenfahrt, nach Leipzig um genau zu sein. Ich glaube jeder der "betroffenen" Schüler beneidete die Parallelklassen, die stattdessen nach Potsdam fahren durften, doch für meinen Teil kann ich sagen, dass es unerwartet interessant und eigentlich ganz schön war.

Um 8:15 Uhr fuhren wir also mit dem Bus los Richtung Süd-Osten. Die dreistündige Fahrt hatten wir alle - mehr oder weniger – gesund überstanden. Schon bei der Ankunft am Stadtrand merkte man, wie schön Leipzig doch ist. Aus den Fenstern des Busses konnten wir die prächtigen Kraftwerke auf den Industriegeländen bewundern. Angekommen am Meininger Hotel waren wir alle hellauf begeistert, dass unsere Räume noch nicht fertig waren und wir die Zeit, die eigentlich für das Beziehen der Zimmer reserviert war, anderweitig totschlagen mussten.

Wenige Stunden später wanderten wir schon zum ersten Ziel unseres Ausflugs - dem "Museum in der Runden Ecke". Wir wurden durch die Räume des alten Stasi-Gebäudes geführt und lernten einige interessante Dinge, sowohl über die damalige Situation Leipzigs, als auch über die Stasi und ihre Methoden allgemein.

Wieder am Hotel angekommen bekamen wir die Schlüsselkarten zu unseren Zimmern und gingen diese beziehen. Die Zimmer waren zwar so klein, dass man nicht mal ein Radschlag darin hätte machen können, jedoch wurde dies von der "grandiosen" Aussicht auf den Innenhof oder auf die gegenüberliegende Baustelle, je nach Zimmerlage, wett gemacht.

Später am Abend gab es dann noch Abendessen im Hotel und etwas Freizeit, die wir verschieden verbrachten. Einige gingen noch in der Stadt etwas essen, da sie das Abendessen nicht in den Magen bekamen, wiederum andere gingen in den naheliegenden Park, um dort den "unauffälligen" Drogendealern beim Verticken zuzuschauen. Ein guter Start in die Woche!



Der dramatische Dienstag...

Am Dienstagmorgen versammelten wir uns wie jeden Tag um 8:30 Uhr in der Kantine und aßen gemeinsam. Danach gingen alle nochmal auf ihre Zimmer, um sich fertig zu machen. Um 11:00 Uhr ging es zur Bahnhaltestelle, da wir einen gemeinsamen Aufstieg auf das Völkerschlachtdenkmal geplant hatten. Ich wusste von Bildern und aus Erzählungen, dass es riesig war. Doch das hier übertraf meine Erwartungen. Es war gigantisch, höher als alles, was ich je gesehen hatte und beeindruckte mich zutiefst. Zudem wusste ich aus Recherchen, dass es vor Jahrhunderten gebaut worden ist. Dieser Fakt verschönerte den Anblick nochmals, so gut erhalten und ein Wahrzeichen dieser Stadt, einfach traumhaft. Ich hätte nie gedacht, dass ich es mal in Echt sehen würde bzw. dass ich mal in Leipzig sein werde. Aber hier stand ich nun vor dem Völkerschlachtdenkmal. Nach 364 Stufen waren wir ganz oben, der Ausblick war atemberaubend. Wir sahen die ganze Umgebung und in Kombination mit der Mittagssonne war es eine total schöne Erfahrung. Das Innere war ebenfalls sehr interessant. Nach gut einer Stunde verließen wir das Gelände und ab dem Moment konnte man für den Rest des Tages machen, was man wollte, was für die meisten hieß, ab in den Park oder Stadtbummeln. Als ganze Klasse haben wir uns dann um 19:00 Uhr beim Abendbrot wiedergesehen. Danach konnte man machen, was man wollte. Allerdings musste man um 22:00 Uhr auf seinem Zimmer sein, da ab dann Nachtruhe herrschte.

 


Der makellose Mittwoch...

War jemand von euch vielleicht schon einmal in Leipzig? Dort gibt es seit 1878 einen riesigen Zoo mit vielen Tieren. Unsere Klasse besuchte diesen Zoo am Mittwochmorgen, dort besichtigten wir Tiere aus verschiedensten Kontinenten. Besonders schön waren die Giraffen und Schneeleoparden, über sie haben wir viele interessante Dinge gelesen. Verschiedene bunte Vögel,wie z.B. Papageien, Wellensittiche und Flamingos sowie viele andere Vogelarten wurden eindrucksvoll ausgestellt. Manche von uns machten auch einen Spaziergang durch das riesige Tropenhaus. Die Atmosphäre dort war sehr angenehm, trotz der hohen Luftfeuchtigkeit und der Hitze. Man konnte die exotischsten Pflanzenarten beäugen und außerdem eine kleine Bootsfahrt machen, die die Entwicklung der Welt und Lebewesen zeigte. Nachdem dort Sauerstoff getankt worden ist ging es weiter zum Tempel der Elefanten, der eine sehr schöne Wassershow ablieferte. Abschließend gingen viele zum Souvenirshop, der wunderschöne, orientalische Dekoration aus Porzellan sowie Stofftiere verkaufte und vor allem eine Klimaanlage hatte, weshalb sich dort auch die meisten sehr lange aufhielten. Nachdem wir den Zoo verlassen hatten, genossen wir die Freizeit bis 19 Uhr.

Einige sind zurück zum Hotel gegangen, andere sind wiederum sind in die Stadt gefahren, um zu shoppen oder bei dem schönen Wetter Eis essen zu gehen. Um 19 Uhr trafen sich alle zum Abendessen im Hotel, aber der Tag war noch lange nicht vorbei, denn nachdem alle ihren Hunger gestillt hatten war wieder Freizeit angesagt. Die Lehrer wollten eine Waldwanderung machen und wer Lust hatte, durfte mitkommen. Jedoch chillten die meisten in ihren Zimmern, saßen gemeinsam in der Lobby oder gingen nochmal raus, um die frische Nachtluft von Leipzig zu genießen. Um 22 Uhr war dann dieser anstrengende, jedoch abenteuerreiche Tag zu Ende und alle sehnten sich danach, endlich ins Bett zu gehen.

 


Der draufgängerische Donnerstag

Wie fast jeden Morgen trafen wir uns ,mehr oder weniger verschlafen, um 8:30 Uhr zum Frühstück. Die Nachzügler wurden mit einem Kaffee herunter gelockt. Dort besprachen wir, welche drei Orte wir besuchen wollten. Viele entschlossen sich zuerst zum Botanischen Garten zu gehen. Als wir uns dort alles angesehen hatten, gingen viele in Leipzigs Innenstadt Mittagessen. Danach trafen wir uns zufälligerweise im Ägyptischen Museum wieder, um uns dort alte Figuren, Vasen, Gräber und Pyramiden anzuschauen. Bevor wir abends unseren letzten Trip zum Aussichtsturm antraten, gingen viele den in der Woche angesammelten Pfand wegbringen. Der MDR-Turm war unser „Höhepunkt“ des Tages, von dem man einen wunderbaren Blick über ganz Leipzig hatte. Nachdem wir noch ein bisschen in der Lobby saßen, durften wir, leider zum letzten Mal, schlafen gehen, auch wenn einige dies nicht sehr ernst nahmen…



Der frustrierende Freitag...

Am Freitag sind wir schon sehr früh aufgestanden, trotz des langen Wachseins am Donnerstag waren alle pünktlich beim Frühstück. Als alle ihren Hunger gestillt hatten, sind wir wieder auf die Zimmer gegangen und begannen mit Packen und Aufräumen. Als wir fertig waren, wurden die Zimmer kontrolliert und wir in die Lobby geschickt. Als wir unten ankamen, wurde dem am besten aufgeräumten Zimmer eine Packung Chips geschenkt. Dann sind wir mit den Koffern zum Bus gegangen und pünktlich um 10 Uhr waren wir schon wieder auf der Reise Richtung Lessing. Bis zur 30 minütigen Pause nach eineinhalb Stunden haben wir Musik gehört und die Stimmung war gut. Als es dann aber wieder weiterging war die Stimmung etwas bedrückt, da wir alle wussten, dass die Klassenfahrt nun zu Ende geht. Am Lessing angekommen gingen alle ihrer Wege.




Alles in einem war es ein amüsanter und angenehmer Ausflug! :)

 

   
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