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Leistungsbewertung

Die Beobachtung, Feststellung und Bewertung der Lernergebnisse haben für die Schülerinnen und Schüler die pädagogische Funktion der Bestätigung, Ermutigung, Hilfe zur Selbsteinschätzung und Korrektur. Individuelle Lernfortschritte sind dabei zu berücksichtigen. In besonderen Fällen sind die Erziehungsberechtigten über den Leistungsstand und über Lernschwierigkeiten gesondert zu informieren.

Die Leistungsbewertung darf sich nicht in punktueller Leistungsmessung erschöpfen, sondern muss den Ablauf eines Lernprozesses einbeziehen. Bei allen Entscheidungen, die für den weiteren Bildungsweg von Bedeutung sein können, müssen neben der Leistungsbewertung auch die Bedingungen beachtet werden, die den Lernerfolg eines Schülers beeinträchtigen können.

Um eine kontinuierliche Förderung des einzelnen Schülers zu gewährleisten, sind im ersten Halbjahr des Jahrgangs 5 außerdem Erkenntnisse über den Schüler aus der Grundschule zu berücksichtigen. Deshalb gelten die Bestimmungen über Notensprünge auch für den Übergang von der Grundschule in das Gymnasium (allerdings müssen beim Schulformwechsel nur Notensprünge von mehr als 2 Zensuren begründet werden).

Der Leistungsbewertung dienen schriftliche, mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen. In allen Fächern haben mündliche und fachspezifische Lernkontrollen eine große Bedeutung.

Für die Anzahl der zu zensierenden schriftlichen Lernkontrollen gilt in den Schuljahrgängen 5 bis 10:

  • In einem fünfstündigen Fach sind 5 bis 7,
  • in einem vierstündigen Fach 4 bis 6
  • und in einem dreistündigen Fach 3 bis 5

schriftliche Lernkontrollen je Schuljahr zu schreiben; die mittlere Zahl gibt den Regelfall an.

In den übrigen Fächern sind mit Ausnahme des Faches Sport zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen im Schuljahr verbindlich. Bei Unterricht, der nur ein Schulhalbjahr erteilt wird, entscheidet die Fachkonferenz, ob eine zensierte schriftliche Lernkontrolle verbindlich ist oder zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen verbindlich sind. Sofern eine verbindlich ist, kann diese nicht ersetzt werden durch eine andere Form von Lernkontrolle (s.u.).

Die schriftlichen Lernkontrollen sollen

  • in den Schuljahrgängen 5 und 6 in der Regel nicht länger als eine Unterrichtsstunde,
  • in den übrigen Schuljahrgängen in der Regel nicht länger als zwei Unterrichtsstunden,
  • im Fach Deutsch in den Schuljahrgängen 8 bis 10 in der Regel nicht länger als drei Unterrichtsstunden dauern.

An die Stelle einer der verbindlichen Lernkontrollen kann in den Schuljahrgängen 7 bis 9, in den Fächern Musik und Kunst auch in den Schuljahrgängen 5 und 6, nach Beschluss der Fachkonferenz eine andere Form von Lernkontrolle treten, die schriftlich oder fachpraktisch zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren ist. Die Lernkontrolle hat sich auf die im Unterricht behandelten Inhalte und Methoden zu beziehen. Das Nähere regelt die Fachkonferenz.


Weitere Informationen zu Zensurenstufen und zur Bewertung von Arbeits- und Sozial- verhalten stehen unter dem Menüpunkt "Versetzung --> Zeugnisse".



 
   
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