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Gliederung und Dauer der Oberstufe

Ziel des Unterrichts ist die Erlangung der allgemeinen Hochschulreife. Diese wird durch den Nachweis bestimmter Leistungen im Unterricht der Qualifikationsphase und in der Abiturprüfung erworben.

Die gymnasiale Oberstufe gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase (Jahrgang 10) und eine zweijährige Qualifikationsphase (die Jahrgänge 11 und 12).

Im Schuljahr 2016/17 ist letztmalig die Jahrgangsstufe 10 zugleich auch die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe ("G8"). Ab dem Schuljahr 2017/18 wird die Jahrgangsstufe 10 wieder ausschließlich dem Sekundarbereich I zugeordnet und wird am Ende des Schuljahres über die mittleren Abschlüsse sowie die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe mit dem Erweiterten Sekundarabschluss I entschieden. Die Einführungsphase wird dann im 11. Jahrgang stattfinden, die Qualifikationsphase in den Jahrgängen 12 und 13 ("G9").

Im Schuljahr 2017/18 wird es deshalb an einem Gymnasium keinen 11. Jahrgang als Einführungsphase geben.

Zum Besuch der gymnasialen Oberstufe ist berechtigt, wer

  1. in Niedersachsen die Berechtigung zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe erworben hat,
  2. in einem anderen Land berechtigt ist, die gymnasiale Oberstufe zu besuchen,
  3. an einer Schule in einem anderen Land, an einer deutschen Auslandsschule oder an einer Europäischen Schule ein Zeugnis erworben hat, das der o.g. Berechtigung gleichwertig ist,
  4. einen ausländischen Bildungsnachweis besitzt, der o.g. Berechtigung gleichwertig ist, und hinreichende Kenntnisse in der deutschen Sprache nachweist.

Zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe ist nicht berechtigt, wer zu Beginn des Schuljahres, in dem die Aufnahme erfolgt, das 18. Lebensjahr vollendet hat. Die Schule kann in Härtefällen Ausnahmen zulassen.

Der Eintritt in die Qualifikationsphase ist nur zu Beginn eines Schuljahres möglich.

Die Verweildauer in der gymnasialen Oberstufe beträgt in der Einführungsphase ein Schuljahr und in der Qualifikationsphase zwei Schuljahre. Wer ohne Besuch der Einführungsphase in die Qualifikationsphase eingetreten ist (also "übersprungen" hat), besucht die Qualifikationsphase mindestens zwei und höchstens drei Schuljahre. Zur Wiederholung einer nicht bestandenen Abiturprüfung verlängert die Schule die Höchstzeit um ein Schuljahr.

Wer nicht vor Ablauf der o.g. Höchstzeit zur Abiturprüfung zugelassen worden ist, muss die Schule verlassen.

   
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