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Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife

Wer die Qualifikationsphase einer gymnasialen Oberstufe ohne Abiturprüfung verlässt und die folgenden Voraussetzungen erfüllt, erhält eine Bescheinigung über den Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife. In zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren müssen

  1. im ersten und zweiten schriftlichen Prüfungsfach insgesamt mindestens 40 Punkte in zweifacher Wertung, darunter in dreien dieser Schulhalbjahresergebnisse jeweils mindestens je 10 Punkte und
  2. in den Schulhalbjahresergebnissen im dritten Prüfungsfach sowie in weiteren neun Schulhalbjahresergebnissen in mindestens fünf vierstündigen und höchstens vier zweistündigen Kursen insgesamt mindestens 55 Punkte in einfacher Wertung und in neun dieser elf Schulhalbjahresergebnisse jeweils mindestens 5 Punkte

erreicht worden sein.

 

Für Schüler, die ab Schuljahr 2016/2017 Q1 besuchen, sind diese Bestimmungen verändert worden. Sie lauten dann:

Wer die Qualifikationsphase einer gymnasialen Oberstufe ohne bestandene Abiturprüfung verlässt, erwirbt den schulischen Teil der Fachhochschulreife und erhält hierüber eine Bescheinigung. In zwei aufeinanderfolgenden Schulhalbjahren müssen

  1. in den Schulhalbjahresergebnissen im ersten und im zweiten Prüfungsfach insgesamt mindestens 40 Punkte in zweifacher Wertung und
  2. in den Schulhalbjahresergebnissen im dritten Prüfungsfach sowie in weiteren neun Schulhalbjahresergebnissen insgesamt mindestens 55 Punkte in einfacher Wertung

erreicht worden sein.

In mindestens 11 dieser 15 Schulhalbjahresergebnisse müssen jeweils mindestens 5 Punkte in einfacher Wertung erreicht worden sein, darunter mindestens zwei der Schulhalbjahresergebnisse im ersten und im zweiten Prüfungsfach.

 

Unter diesen 15 Schulhalbjahresergebnissen müssen sein:

  • je 2 Kurse im P1-, P2- und P3-Fach,
  • 2 Kurse Deutsch,
  • 2 Kurse derselben Fremdsprache,
  • 2 Kurse Geschichte oder 2 Kurse eines anderen Faches aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld, das als Prüfungsfach gewählt worden ist,
  • 2 Kurse Mathematik,
  • 2 Kurse derselben Naturwissenschaft.

Unter den Schulhalbjahresergebnissen dürfen je Fach nicht mehr als zwei Ergebnisse sein. Falls mehr als ein Sportkurs eingebracht wird, müssen die Kurse mindestens zwei verschiedenen Sportarten, darunter mindestens einer Individualsportart der Gruppe A, angehören.

Aus den zu berücksichtigenden Schulhalbjahresergebnissen wird durch Addition eine Gesamtpunktzahl und daraus eine Durchschnittsnote ermittelt.

Im Fall der Wiederholung von Schulhalbjahren können die Kurse zum Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife mit Schulhalbjahresergebnissen auch aus dem ersten Durchgang erfüllt werden. Es können jedoch nicht Ergebnisse des gleichen Schulhalbjahres der Qualifikationsphase aus dem ersten und dem zweiten Durchgang zusammen eingebracht werden.

Zeugnis der Fachhochschulreife

Auf Antrag stellt die Schule ein Zeugnis der Fachhochschulreife aus, wenn der schulische und der berufsbezogene Teil der Fachhochschulreife nachgewiesen wird. Das bedeutet, der Schüler verlässt das Lessinggymnasium erst einmal mit dem oben beschriebenen schulischen Teil der Fachhochschulreife. Dann absolviert er den berufsbezogenen Teil der Fachhochschulreife, also ein mindestens einjähriges berufsbezogenes Praktikum (welches bestimmten Kriterien genügen muss, die besser vor dem Praktikum überprüft werden...) oder eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung. Anschließend kommt er wieder ans Lessinggymnasium und lässt sich durch Herrn Pleus das (komplette) Zeugnis der Fachhochschulreife ausstellen.

Als Durchschnittsnote wird die Durchschnittsnote des schulischen Teils der Fachhochschulreife eingetragen, der praktische Teil hat darauf keinen Einfluss.

 
   
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