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Leistungsnachweise, Klausuren

Die Mitarbeit im Unterricht besteht in mündlichen (Beteiligung am Unterrichtsgespräch, Referate u.a.) und schriftlichen Beiträgen (kurze Tests von weniger als einer halben Unterrichtsstunde Dauer, Datensammlungen, Protokolle, schriftliche Leistungen im Rahmen von Schülerbetriebspraktika u.a.) sowie in experimentellen, gestalterischen und praktischen Leistungen, die im Unterricht oder als Hausarbeiten erbracht werden.

Schriftliche Arbeiten (Klausuren) werden von Schülern einer Lerngruppe unter Aufsicht angefertigt und bewertet. Jeder Schüler darf an einem Tag nicht mehr als eine Klausur, in einer Woche nicht mehr als drei Klausuren schreiben. Diese Regelung gilt aber nicht für Nachschreibklausuren, hier sind in der Not auch engere Termine möglich.

Wenn bei mehr als 30% der Klausuren in einer Lerngruppe das Ergebnis schlechter als "ausreichend" ist, wird die Klausur in der Regel nicht bewertet. Ausnahmen sind mit Zustimmung des Schulleiters zulässig.

In allen Fächern, außer im Fach Sport, werden Klausuren geschrieben und zwar

  • in den 4stündigen Fächern (Mathematik und 2. Fremdsprache) 4 bis 6 Klausuren,
  • in den 3stündigen Fächern (Deutsch, Englisch und 3. Fremdsprache) 3 bis 5 Klausuren,
  • in den übrigen Fächern, die durchgängig betrieben werden, zwei Klausuren,
  • in Sporttheorie eine Klausur.

In den ersten beiden Fällen gibt die mittlere Zahl den Regelfall an. Die Klausurlänge soll zwei (in Deutsch drei) Unterrichtsstunden nicht überschreiten.

Versäumnis

Besteht Grund zu der Annahme, dass die Gesamtleistung eines Schülers in einem Fach wegen häufiger oder langfristiger Unterrichtsversäumnisse voraussichtlich nicht beurteilt werden kann, so wird der Schulleiter informiert und der Schüler schriftlich auf die mögliche Folge hingewiesen.

Hat ein Schüler Unterricht versäumt, so soll Gelegenheit gegeben werden, nachträglich Leistungen zu erbringen, die eine Beurteilung ermöglichen. Wird eine Klausur oder eine fachpraktische Arbeit versäumt, so muss in der Regel eine Ersatzleistung erbracht werden. Die Fachlehrkraft entscheidet, welche Ersatzleistung zu erbringen ist. Als Ersatzleistung kommen in Frage:

  1. eine Klausur oder eine fachpraktische Arbeit (das ist der Regelfall),
  2. ein Referat mit Diskussion,
  3. eine Hausarbeit, die eine selbstständige Leistung erfordert und innerhalb einer von der Fachlehrkraft festzusetzenden Frist anzufertigen ist, oder
  4. in Ausnahmefällen, z.B. aus Zeitgründen am Ende eines Schulhalbjahres, ein Kolloquium, das mindestens 20 Minuten dauert.

Ist in einem Schulhalbjahr nur eine Klausur vorgesehen, kann eine Ersatzleistung nur eine nach Buchstabe a bis c sein.

   
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